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 Kurt Bauer  


 

 



Die Opfer des Februar 1934


Neugierige beobachten die Kämpfe um das Arbeiterheim Ottakring, Ecke Thaliastraße/Kreitnergasse, Wien 16. (Foto: Wien Museum.)

Am 12. Februar 1934 brach der Aufstand des Republikanischen Schutzbundes aus. Jahrzehntelang herrschte über die Zahl und Zusammensetzung der bei diesen Kämpfen Getöteten Unklarheit. Ziel eines von mir durchgeführten und vom Zukunftsfonds der Republik Österreich geförderten Forschungsprojektes war es, sämtlich Februaropfer namentlich zu erfassen.
Das Projekt konnte im Sommer 2014 abgeschlossen werden. Nunmehr steht fest:

  • Insgesamt starben infolge der Kämpfe rund 350 bis 360 Personen.
  • Jeweils etwas mehr als 31% dieser Opfer sind den beiden Kampfparteien (Schutzbund und Exekutive) zuzurechnen.
  • Die Mehrheit der Opfer aber waren mit knapp 38% Nicht-Kombattant/innen und Unbeteiligte, die mehr oder weniger zufällig in die bewaffneten Auseinandersetzungen gerieten.

Die weitaus meisten Februaropfer waren in Wien zu verzeichnen (57%), gefolgt von Oberösterreich (21%) und der Steiermark (17%). Weitere Todesopfer forderten die Februarkämpfe in der unmittelbaren Umgebung Wiens sowie im Raum St. Pölten.

Die Datenbank der Februaropfer, das Verzeichnis der Gedenkstätten sowie weiteres Kontextmaterial werden im Laufe des Jahres 2015 auf der Website des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes veröffentlicht.

Download - Auszug aus dem Projektbericht (1 MB)

Download - Wollte Dollfuß im Februar 1934 Giftgas einsetzen? (360 KB)

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"Es ist die bisher beste und zudem ausgesprochen gut lesbare Darstellung des Juliputsches."
Sven Felix Kellerhoff, Die Welt

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Aktualisierung: 21.02.2015